Kein Programm auf dieser Welt ist vor einem Hackerangriff sicher - jedoch die Logik sagt, dass jeweniger populär ein Programm ist, desto kleiner der Ruhm eines erfolgreichen Hacker! Typo3 gehört zu einem der populärsten , kostenlosen CM-Programme, dessen Leistungsumfang enorm ist! Leider ist die Sicherheit ohne ständigen Update besserer und sicherer Versionen, kaum gegeben und relativ leicht zu Hacken.
Es wird geschätzt, dass TYPO3 weltweit mehr als 290.000mal eingesetzt wird. TYPO3 stellt hohe Anforderungen an die Leistungs- und Konfigurationsfähigkeit des verwendeten Servers. Die Einarbeitungszeit für einen Website-Entwickler beträgt mehrere Wochen bis Monate, für einen Autor oder Redakteur normalerweise einige Stunden. Ein Entwickler, der eine TYPO3-Website einrichten möchte, muss sich in der Regel intensiv mit der Konfigurationssprache TypoScript beschäftigen.
Im Gegensatz zu kommerzieller Software gibt es bei TYPO3 keinen Support durch den Hersteller bzw. Entwickler, dafür aber durch die (zu einem Großteil deutschsprachige) Anwendergemeinde (Bugtracker Foren News-/Mailinglisten und eine große Anzahl an Web-Agenturen. Einige Firmen haben sich auch darauf spezialisiert, Webseiten in TYPO3 zu erstellen oder Hostingangebote mit vorinstalliertem TYPO3 anzubieten.
Bedienung
TYPO3 wird auf einem Webserver betrieben und von einem Webbrowser aus gesteuert. Hierfür ist keine Zusatzsoftware beim Redakteur erforderlich, nur der Webbrowser muss unterstützt werden. Die Nutzung von TYPO3 gliedert sich in drei große Bereiche: Die Erstellung des Website-Designs, die Konfiguration von TYPO3 mittels TypoScript und die Eingabe des Website-Inhalts. Die daraus entstehende Komplexität kann als Stärke, wie auch als Schwäche betrachtet werden.
TYPO3 enthält ein sog. Backend und ein Frontend. Die Verwendung dieser Begriffe weicht in TYPO3 von der klassischen Definition ab. Nach der klassischen Definition hat TYPO3 lediglich zwei Frontends für verschiedene Benutzerkategorien.
In TYPO3 meint der Begriff „Backend“ den im Webbrowser sichtbaren Teil von TYPO3, in dem die Website verwaltet wird. Dort werden Inhalte erstellt und bearbeitet. Ein Rich-Text-Editor, in dem Inhalte wie in einer Textverarbeitung (z. B. Word) formatiert werden können, erlaubt es gerade Anwendern ohne HTML-Kenntnisse redaktionelle Arbeit zu erledigen. Alternativ kann die Bearbeitung auch direkt über die dargestellten Webseiten (das „Frontend“) erfolgen. Diese Option muss vom Administrator freigegeben werden und bietet Autoren dann einen schnellen Einstieg in das System.
Zu den Funktionen gehören unter anderem zeitliche Steuerung zum Einblenden und Entfernen von Inhalten, Rollen- und Rechtesystem, Suchfunktion für statische und dynamische Inhalte, automatische Sitemap, Druckansicht, Nutzerverwaltung, Mehrsprachigkeit, suchmaschinenfreundliche URLs, die sich über verschiedene Zusatzmodule (sogenannte Erweiterungen), wie z. B. Gästebücher, Foren, Newsletter, Statistikmodule etc. erweitern lassen. Bilder, Texte, Tabellen, Animationen sowie externe Datenquellen können in TYPO3 verwaltet werden.
Templates (Formatvorlagen) erleichtern die Darstellung von Inhalten, in denen Seitenaufbau und Formate definiert werden (zum Beispiel an welcher Stelle die Navigationsleisten und Inhalte angezeigt werden, die Schriftfarben und -größen, die Positionierung von Überschriften). Inhalte werden über frei konfigurierbare Eingabemasken eingegeben, z. B. in Form des enthaltenen Rich-Text-Editors, der über eine an gängige Textverarbeitungen angelehnte, WYSIWYG-artige Oberfläche verfügt. Eine integrierte Bildverarbeitung ist vorhanden. Der Objektmanager gestattet es, grafische Elemente zu skalieren, zu drehen, Rahmen hinzuzufügen etc., wobei TYPO3 in Verbindung mit dem Bildkonverter ImageMagick und GDLib eine modifizierte Bilddatei im neuen Format erzeugt.
Die Inhalte und Parameter werden in einer relationalen Datenbank gespeichert und stehen unabhängig von dem jeweils verwendeten Template zur Verfügung. Dadurch kann das Erscheinungsbild einer Internetpräsenz allein durch Austausch des Templates vollständig geändert werden, ohne die Inhalte anzufassen, oder dieselben Inhalte in unterschiedlichen Layouts präsentiert werden.
Während in früheren Versionen die MySQL-Datenbank direkt angesprochen wurde, kann nun mit dem Database abstraction layer DBAL zwischen einer Anzahl gängiger SQL-Datenbanken gewählt werden, darunter als Open-Source-Alternative PostgreSQL, als kommerzielle Variante Oracle.
Ein integriertes Caching-System speichert Ergebnisse häufiger Datenbankaufrufe zwischen. So wird gerade bei stark nachgefragten Seiten die CPU-Belastung gesenkt, die Anzahl der Datenbankabfragen verringert und die Seite damit schneller ausgeliefert, wenn viele Nutzer die gleichen Informationen abrufen. Seit Version 4.1 verwendet TYPO3 im Backend auch Ajax.





